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Mein erstes Jahr 

 

 

Nach dreimonatigem Aufenthalt in verschiedenen Kliniken (Vechta und Göttingen) ,mehrmaligen Atemstillständen und ohne Diagnose durfte ich endlich nach Hause.

Allerdings mußten Mama und Papa einen erste Hilfe Kurs machen, dass war die Voraussetzung für meine Entlassung........................

 

Ich hatte das trinken gelernt, aber es war sehr zeitaufwendig mich zu füttern, außerdem verschluckte ich mich sehr häufig. 

Nachdem ich nur 3 Wochen zu Hause war, schlief ich abends beim Flasche geben ein.

 

Ich verschluckte mich am letzten Tropfen Milch und bin sofort "weggeblieben".

Mama geriet in Panik und war nur noch in der Lage den Notruf abzusetzen. Papa zerriß mit einer unglaublichen Kraft meinen Strampler und begann mit der

Widerbelebung

Das war wohl das schlimmste, was meinen Eltern passieren konnte, Mama ist fast wahnsinnig geworden

 

 

Da ich aber ein Kämpfer bin, habe ich auch dieses mal alle ins Staunen versetzt und den Zwischenfall (und die, die noch folgten) gut weggesteckt.

 

Leider blieb es also nicht bei diesem einen mal

2 Monate nach diesem Vorfall, erbrach ich geronnenes Blut.

Da natürlich wieder Wochenende war, erst mal zum Notdienst um abzuklären, ob es sich auch wirklich um Blut handelte.

 Ich wurde mit dem gerufenen Krankenwagen sofort wieder in die Klinik gefahren. 

 

Dort hat man mich dann fast umgebracht

Durch legen einer 24 Stunden Sonde, wollte man der Sache auf den Grund gehen.

 

Der unfähige Arzt hat mir die Sonde nicht in die Speiseröhre sondern in die Luftröhre geschoben..........

Atemstillstand

Als ich ein Jaht alt war, wollten meine Eltern gerne mal wieder  zusammen ausgehen

(das war in dem ganzen Jahr nur getrennt möglich).

 

Oma und Opa haben in dieser Nacht eingehütet und es lief auch alles ohne Probleme.

 

Es war sehr warm in diesem Mai und aufgrund des Schwitzens verrutschten ständig die Elektroden des Überwachungsmonitors und es gab einen Fehlalarm nach dem anderen.

 

 Mama hat mich dann gegen 3 Uhr nachts vom Monitor abgestöpselt, es ging mir ja gut.

 

Morgens um 6 Uhr hat Mama dann gespürt, das mit mir was nicht stimmt.

 

 Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon keinerlei Kopfkontrolle mehr, die Zunge fiel mir aus dem Mund.

 

Sie haben mich dann gepackt und sind mit mir in die nächste Klinik gefahren 

(nur 8 Minuten entfernt),

 weil sie nicht wollten, dass ich in die Kinderklinik komme, wo man mich fast umgebracht hat.

 

Nun ja, auch in der Entbindungsklinik war an diesen morgen nur eine unfähige Ärztin, die Mama und Papa mit einem mittlerweile blau anlaufenden und sehr apatischen Kind abgewiesen hat.

 

Wir sind dann zu einem Arzt, eine Strasse weiter weg vom Krankenhaus gefahren. Diesen kannten meine Eltern bis dato gar nicht und er mich natürlich auch nicht. 

 Dr. Goltz hat mich sofort intubiert,

einen Rettungshubschrauber gerufen und dann kam ich in die Kinderklinik nach Osnabrück.

( Er hat anschließend seine Patienten an diesem Tag nach Hause geschickt), weil ihm das so nah gegangen ist.....

Auch in der Klinik hatte ich durch das Verlegen des Beatmungsschlauches vom Mund in die Nase einen

Atemstillstand

diesen hätte ich fast nicht überlebt, die Ärzte brauchten sehr lange um mich wieder zu holen.

 

Kurz darauf war ich aber so fit, das ein Arzt folgenden Satz zu meinen Eltern sagte :

Ihr Kind ist mir unheimlich !!!!

 

Ich war noch oft im Krankenhaus

 

unter anderen wegen zwei OP´s ,um den Hodenhochstand zu korrigieren, was leider keinen Erfolg hatte.

 

Während meiner ersten drei Lebensjahren war ich insgesamt

 9 Monate in verschiedenen Krankenhäusern.

 

Im ersten Jahr sind meine Mama und mein Papa buchstäblich durch die Hölle gegangen.   

 

Es sind wirklich so viele unglaubliche Dinge in den verschiedenen Krankenhäusern passiert. 

 Mama könnte darüber ein Buch schreiben, dieses waren nur ein paar kleine Bruchstücke von dem, was ich mitgemacht habe.

 

Bis heute wurde, bis auf den Autismus ,keine klare Diagnose gestellt.